Dies ist ein Probetext um die Abstände zu checken, dies soll Zeigen wie die Abstände funktionieren

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intervallfasten positiv denken 1030x678 - hs-testa

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Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten, periodisches Fasten oder Kurzzeitfasten genannt, ist eine gesunde Ernährungsweise, bei der in einem bestimmten zeitlichen Rhythmus zwischen Fasten- und Essensphasen gewechselt wird. Es ist (k)eine Diät, sondern viel mehr.

Wie bei Vegetariern, Veganern oder Flexitariern, liegt dem Ernährungsstil bei Intervallfastenden eine persönliche Überzeugung zugrunde.

Diese kann ganz einfach eine gesunde Lebensweise sein, mit der man auch ein paar Pfunde verlieren kann. Anders als bei ungesunden Crash-Diäten geht es nicht darum, was man isst, sondern zunächst WANN man ist und WANN auf jegliche Nahrung verzichtet wird. Es geht nicht um lästiges Kalorienzählen und komplizierte oder einseitige Rezepte. Sie essen (fast) wie gewohnt weiter, halten sich jedoch an Essens- und Fastenphasen. IF hat viele unglaublich positive Effekte auf die Gesundheit und kann Krankheiten vorbeugen bzw. diese lindern.

Ein positiver Nebeneffekt beim IF ist, dass dabei noch ein paar Pfunde purzeln können, ohne den Jo-Jo-Effekt fürchten zu müssen. Studien zeigen, dass unser Körper in der Fastenphase die angesammelten Fettdepots (meist an Bauch, Oberschenkeln und Po) gezielt abbauen kann. Zudem passt sich Intervallfasten Ihrem Alltag an, nicht umgekehrt. Mittels der verschiedenen Methoden, können Sie die Variante wählen, die individuell zu Ihnen passt.

Wie Studien zeigen, beugt Intervallfasten Krankheiten wie Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und bestimmten Tumoren vor. Unser Körper “repariert” sich während des Fastens quasi selbst – unsere Selbstheilungskräfte werden aktiviert, unser Immunsystem gestärkt (s. a. Autophagie). Der Zucker- und Fettstoffwechsel verbessert sich, es werden entzündungshemmende Stoffe ausgeschüttet und somit eine gesunde Alternative zu Medikamenten gegen viele Zivilisationskrankheiten geschaffen!

Intermittierendes Fasten ist für unseren Organismus praktisch ein Anti-Aging-Programm. Neben vielen anderen positiven Auswirkungen auf unsere Gesundheit, greift Intervallfasten gezielt das gefähr-liche Bauchfett an und baut es ab. Das viszerale Fett kann sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken, denn es produziert unter anderem eigenständig Hormone und Entzündungsstoffe. Während der Fastenphase aktiviert der Körper seine Selbstheilungskräfte (s. a. Autophagie). Dieser Vorgang regt unter anderem das Wachstum neuer, funktionierender Zellen an.

Fun-Fact: Tiere in der freien Natur hören auf zu fressen, wenn sie krank werden. Sie konzentrieren sich instinktiv aufs Ausruhen. Dadurch geben sie ihrem Organismus Zeit, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Stress im inneren System abzubauen. Der Körper kann sich ganz darauf konzentrieren, Infektionen zu bekämpfen. Der Mensch ist die einzige Spezies, die auch dann noch isst, wenn sie krank ist, anstatt alle Energie auf die inneren Selbstheilungskräfte zu konzentrieren.

Häufig wird Kurzzeitfasten als die „neue“ Diät beschrieben, mit der sich einfach ein paar Pfunde verlieren lassen, ohne den gefürchteten Jo-Jo-Effekt in Kauf nehmen zu müssen. Doch Intervallfasten ist weitaus mehr als nur eine Diät – IF ist vielmehr ein gesundheitsorientiertes Ernährungskonzept, welches dauerhaft bzw. für immer Einzug in deutsche Küchen als auch unsere Ernährungsgewohnheiten finden sollte!

Der menschliche Stoffwechsel ist seit Urzeiten auf Fastenphasen eingestellt und bringt dem modernen Menschen noch heute allerlei gesundheitliche Vorteile. Durch den Nahrungsverzicht kommt es zu biochemischen Veränderungen in unserem Organismus. Während des Fastens erhält unser Körper die notwendige Zeit, sich quasi selbst zu “reparieren”. Dass wir während des Intervallfastens abnehmen, ist ein positiver Nebeneffekt, der von vielen Intervallfastenden erwünscht ist.

Ja, auf jeden Fall. Wie bereits erwähnt, ist die Gewichtsreduktion während des Fastens ein positiver Nebeneffekt. Auch wenn Intervallfasten derzeit als “DIE” Diät einen Hype erlebt, ist es vielmehr ein gesundheitsorientieres Ernährungskonzept und eine bewusste Entscheidung, sich die so wichtigen Essenpausen zu gönnen. Das wirkt sich nicht nur wohltuend auf das eigene Essverhalten aus. Durch die Fastenphasen werden die Geschmacksknospen sensibilisiert. Die verschiedenen Aromen und Geschmäcker beim Essen können intensiver wahrgenommen werden.

Zudem fördert Intervallfasten Konzentration und Fokus. Die kognitiven Fähigkeiten verbessern sich, und der Mittagsmüdigkeit kann man getrost ade sagen. Fasten kann die Gehirnfunktion verbessern, da es die Produktion des sogenannten brain-derived neurotropic factor (BDNF) Proteins erhöht. Dieses aktiviert die Hirnstammzellen, um sie in neue Nervenzellen umzuwandeln. BDNF löst viele andere chem. Prozesse aus, die die Gesundheit der Nervenzellen fördern. Außerdem schützt BDNF die Gehirnzellen vor Veränderungen, die mit Alzheimer und Parkinson einhergehen können.

Die positiven gesundheitlichen Effekte sind fast schon unglaublich. Daneben gibt es auch noch die spirituelle Seite des Fastens. In allen großen Weltreligionen findet man eine Kultur des Fastens. Denn nicht nur der Körper, auch der Geist soll gereinigt werden, um sich auf das Wesentliche – den Glauben – zu konzentrieren. Deshalb ist Fasten in vielen Glaubensrichtungen ein wiederkehrendes Ritual. Die wertvolle Achtsamkeit wird gefördert, die innere Stimme wieder hörbar. 

Über die positiven Effekte – ob gesundheitlich, beim Abnehmen oder spirituell – haben wir bereits eine Menge gesagt. Und doch tauchen immer wieder weitere positive Wirkungen auf. So haben Studien gezeigt, dass der Mensch Kohlenhydrate – also Zucker – besser verträgt, wenn er fastet. Insulin- und Blutzuckerspiegel werden dadurch stabil gehalten. Fastenphasen mit guten, ausgewogenen Mahlzeiten in der Essensphase kombiniert, vermeiden schnelle Hochs und Tiefs des Blutzuckerspiegels. Der Körper wird in Balance gebracht. Das schützt nicht zuletzt vor Krankheiten wie z. B. Diabetes Typ II.

Dadurch, dass wir nicht ständig und jederzeit essen, muss unser Körper nicht permanent im Verdauungs-Modus arbeiten. Intervallfasten gönnt dem Verdauungssystem also die wohlverdiente Ruhepause. Intermittierendes Fasten regt den Stoffwechsel dazu an, Kalorien effizienter zu verbrennen. Es kann die Verdauung regulieren und eine gesunde Darmfunktion fördern.

Periodisches Fasten kann sogar lebensverlängernd sein. Als Grund dafür nennen Forscher die Autophagie. Der Vorgang startet in der Fastenphase, nachdem unser Organismus die Verdauung beendet hat. Alte sowie nicht mehr einwandfrei arbeitende Zellen werden abgebaut. Nun ist Platz für neue, funktionierende. Autophagie ist praktisch ein Anti-Aging-Programm, das sich positiv auf die Lebenserwartung auswirken kann. Übrigens: Für seine Forschungen zur Autophagie erhielt der Zellbiologe Yoshinori Ohsumi 2016 den Nobelpreis.

Jeder gesunde Erwachsene kann fasten und die positiven Effekte für seine Gesundheit genießen. Ist der BMI zu niedrig oder zu hoch, ist auf jeden Fall vor Beginn des Intervallfastens ein Gespräch mit dem Arzt sinnvoll. Im Internet finden Sie viele BMI Rechner. Sie geben nur Größe, Gewicht, Alter und Geschlecht ein und schon spuckt er den BMI aus.

Bei vielen Diäten stehen feste Lebensmittel bzw. Gerichte auf dem Plan. Häufig sind diese für Vegetarier und Veganer nicht geeignet. Beim IF sieht es ganz anders aus. Denn beim intermittierenden Fasten kommt es nicht so sehr darauf an, was Sie essen, sondern wann. Das lässt Ihnen die Freiheit, während der Essensphasen wie gewohnt, Ihre vegetarischen bzw. veganen Gerichte zuzubereiten und zu genießen.

Menschen, die an einer Essstörung leiden, sollten auf IF verzichten. Untergewichtige, stark Übergewichtige, Kinder und Jugendliche sowie schwangere oder stillende Frauen sollten nicht fasten, weil ihr Körper besondere Ansprüche stellt.

Chronisch Kranke klären am besten vorher mit ihrem Arzt oder Heilpraktiker ab, ob IF für sie geeignet ist. Es gibt durchaus chronische Erkrankungen, die durch Intervallfasten zumindest gelindert werdenkönnen (z.B. Rheuma, Diabetes-Typ 2). Weil diese Krankheiten in der Regel mit einemregelmäßigem Medikamentenkonsum einhergehen, ist ein Arztbesuch vor demFastenstart auf jeden Fall anzuraten.

Wenn Sie zu der Personengruppe “gesundeErwachsene” gehören, können Sie ohne Bedenken mit IF durchstarten. IF ist eingesunder Ernährungsstil, der viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Insofern ist ein Arztgespräch nicht zwingend. notwendig. Sind Sie jedoch unsicher, ob IF für Sie das richtige Ernährungskonzept ist, kann Ihr Arzt oder Heilpraktiker eventuelle Bedenken sicherlich ausräumen.

Über die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse wird nicht nur bei Frauen der Eisprung, sondern bei Männern auch die Spermienproduktion gesteuert. Jetzt noch weiter in Details einzusteigen, würde zu weit führen. Nur soviel noch dazu: Bei Männern läuft diese Reaktion konstanter ab. Bei Frauen geschieht dies nur zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt innerhalb ihres Zyklus.

Deshalb gerät der Hormonhaushalt bei Frauen bereits bei kleineren Veränderungen durcheinander. Sie reagieren empfindlicher auf Intervallfasten als Männer, weil längere Fastenzeiten ihren Hormonhaushalt durcheinander bringen können.

Jetzt könnte man auf die Idee kommen, dass Intervallfasten nicht für Frauen geeignet ist. Sollten sie deshalb besser darauf verzichten? Glücklicherweise ist dem nicht so. Intervallfasten – richtig durchgeführt – kann den Hormonhaushalt sogar verbessern

Die Schwangerschaft ist die Phase, in der im eigenen Körper ein neues Leben entsteht. Das allein bringt bereits eine Menge Veränderungen für die werdende Mutter mit sich. Zum einen stellt sich der Hormonhaushalt um, zum anderen stellt der neue Erdenbürger Forderungen. Die Natur hat dafür einige Vorkehrungen getroffen.

Das bedeutet, dass Frauen während der Schwangerschaft zunehmen. Experten halten eine Gewichtszunahme von bis zu 10 kg im Rahmen. Die Schwangerschaft ist ein sehr komplexer natürlicher Vorgang, aber belastet den Organismus. Deshalb sollten Sie während der Schwangerschaft auf Intervallfasten und auf Diäten grundsätzlich verzichten, ebenso wie auf Rauchen und auf Alkohol. Zu Ihrem und dem Wohl des ungeborenen Kindes

Ist das Kind auf der Welt, beginnt in der Regel die Zeit des Stillens. Auch in dieser Phase sollten Sie weder intermittierend fasten noch eine Diät durchführen. Denn Sie müssen bedenken, dass beim Fettstoffwechsel Giftstoffe im Körper gelöst und abtransportiert werden, die ggf. mit der Muttermilch an das Kind weitergegeben werden können.

Die Frage kann mit einem ganz klaren “Ja” beantwortet werden. Sie dürfen nicht nur, Sie sollten es tun! Intervallfasten ist ein einfacher und gesunder Weg, um in der Menopause abzunehmen und das Wunschgewicht zu halten. Intermittierendes Fasten macht energiegeladener, schlanker – und glücklich. Wie Sie bereits erfahren haben, gibt es die unterschiedlichsten Formen des Intervallfastens. In den Wechseljahren ist es sehr wichtig, die richtige Methode für sich zu finden.

Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein guter und anerkannter Richtwert, um das eigene Gewicht richtig einzuordnen, z. B. in Unter-, Normal- oder Übergewicht. In der Formel wird das Körpergewicht in Kilogramm mit der Körpergröße in Metern zum Quadrat ins Verhältnis gesetzt:

BMI = Körpergewicht in kg
______________

(Körpergröße in m)2

Im Internet gibt es vielfältige BMI-Rechner. Sie geben nur Alter, Geschlecht, Gewicht und Größe ein und schon spuckt er Ihren BMI aus.

Beim periodischen Fasten wechseln sich Zeiten der Nahrungsaufnahme und des -verzichts ab. Die vielfältigen Methoden unterscheiden sich in Bezug auf Dauer der Fastenintervalle. Bei den bekanntesten Formen des intermittierenden Fastens wird täglich für einige Stunden bewusst auf Nahrung verzichtet. Während der restlichen Zeit – den Essensphasen – kann wie gewohnt gegessen werden. Wie lange die täglichen Essens- und Fastenphasen andauern und zu welcher Tageszeit diese stattfinden, ist von der entsprechenden Methode abhängig. Allen Varianten gemeinsam ist, dass sie täglich und lebenslang durchgeführt werden können. Intervallfasten passt sich Ihrem Leben an, nicht umgekehrt. Es ist ein sehr flexibles Ernährungskonzept, das neben dem positiven Abnehmeffekt unglaubliche Vorteile für Ihre Gesundheit bringt.

Mittlerweile gibt es vielfältige IF-Methoden. Wir stellen Ihnen hier die gängigsten vor. Auf die Warrior (Kämpfer)-Varianten verzichten wir, da diese für IF-Beginner nicht geeignet und zum Teil sehr extrem sind.

Die 16:8 IF-Methode gehört zu den bekanntesten und beliebtesten. Täglich werden 16 Stunden gefastet, in den restlichen 8 Stunden (Essensphase) darf wie gewohnt gegessen werden. Der Nachtschlaf wird der Fastenphase hinzugerechnet. Für die meisten Menschen lässt sich diese Variante gut umsetzen, deshalb hat sich die 16:8-Variante als klassische Form des Intervallfastens etabliert

Zu den Klassikern des Intervallfastens zählen ebenso Morgenfasten und Dinner Cancelling. Das nächtliche Fastenfenster kann durch den Verzicht auf das Frühstück bzw. Abendessen vergrößert werden.

An zwei Tagen pro Woche wird komplett gefastet (Männer 600 Kalorien, Frauen 500 Kalorien). Bei Einsteigern sollten diese Tage nicht unmittelbar aufeinander folgen. An den restlichen fünf “Essenstagen” kann wie gewohnt gegessen werden

Mini-Fasten-Kuren gehören nicht direkt zum Intervallfasten. Hierbei wird zwischen 36 bis 72 Stunden auf Nahrung verzichtet und nur kalorienfreie Getränke zu sich genommen. Diese Kuren können ohne Vorund Nachbereitung durchgeführt werden. Wird länger als drei volle Tage gefastet, geht das Verdauungssystem auf “Ruhezustand”. Regelmäßige Einläufe sowie eine Schonkost nach der Kur sind dann empfehlenswert, um den Darm wieder in Schwung zu bringen.

Es gibt viele Varianten, intermittierendes Fasten in den persönlichen Alltag zu integrieren. IF ist unglaublich flexibel. Sie können die Variante des periodischen Fastens nutzen, die Ihren Vorlieben und konstitutionellen Voraussetzungen am stärksten entgegenkommt.

Sind Sie unsicher, suchen Sie sich zum Start die IF-Form heraus, die Sie besonders anspricht. Probieren Sie diese ein paar Wochen aus. Beobachten Sie dabei, wie sich die Fastenphase auf Ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden auswirkt. Testen und vergleichen Sie die anderen Varianten. So finden Sie schnell heraus, welche IF-Methode am besten für Sie funktioniert.

Einsteiger starten am besten mit einer kürzeren Fastenzeit (IF 16/8, IF 10/14), damit ihr Körper sanft an das Fasten gewöhnt wird. In der Regel beträgt die Eingewöhnungszeit zwei bis drei Wochen.

Intervallfasten bedeutet, dass die Nahrungsaufnahme innerhalb eines bestimmten festgelegten Zeitraums aufgenommen wird. Bei der IF-16/8 Methode z.B. isst man seine Mahlzeiten innerhalb von 8 Stunden und fastet anschließend 16 Stunden am Stück. Zu welcher Uhrzeit das Fasten beginnt oder gebrochen wird, ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist, die Fastenphase konsequent einzuhalten.

Prinzipiell ist es möglich, jederzeit zwischen den einzelnen IF-Methoden zu wechseln. Allerdings ist es nicht sinnvoll, die Essens- und Fastenzeiten täglich zu variieren. Denn unser Körper profitiert von einer längeren Konstanz. Gerade IF-Beginner könnten Schwierigkeiten haben, auf Anhieb die richtige IF-Methode für sich zu erkennen. Deshalb ist das Ausprobieren der verschiedenen Varianten eine adäquate Alternative.

Unser Körper ist keine Maschine. Geben Sie ihm genügend Zeit, die Umstellung anzunehmen. Bleiben Sie mindestens 14 Tage bei einer gewählten IF-Methode, um sich an das neue Ernährungskonzept zu gewöhnen. Es sei denn, Sie fühlen sich dabei körperlich und auch seelisch nicht wohl. Lassen Sie es ruhig angehen und machen sich keinen Stress.

Intervallfasten ist mehr als nur eine Diät. Es ist ein Konzept mit vielfältigen gesundheitlichen Vorteilen und dem positiven Nebeneffekt der Gewichtsreduktion. Insofern kann IF ein Leben lang betrieben werden. Natürlich können Sie nach Erreichen Ihres Wunschgewichts auch zu alten Ernährungsgewohnheiten zurückkehren. Doch mit der neu gewonnenen Einstellung werden Sie IF nicht mehr missen wollen.

Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten, periodisches Fasten oder Kurzzeitfasten genannt, ist eine gesunde Ernährungsweise, bei der in einem bestimmten zeitlichen Rhythmus zwischen Fasten- und Essensphasen gewechselt wird. Es ist (k)eine Diät, sondern viel mehr.

Wie bei Vegetariern, Veganern oder Flexitariern, liegt dem Ernährungsstil bei Intervallfastenden eine persönliche Überzeugung zugrunde.

Diese kann ganz einfach eine gesunde Lebensweise sein, mit der man auch ein paar Pfunde verlieren kann. Anders als bei ungesunden Crash-Diäten geht es nicht darum, was man isst, sondern zunächst WANN man ist und WANN auf jegliche Nahrung verzichtet wird. Es geht nicht um lästiges Kalorienzählen und komplizierte oder einseitige Rezepte. Sie essen (fast) wie gewohnt weiter, halten sich jedoch an Essens- und Fastenphasen. IF hat viele unglaublich positive Effekte auf die Gesundheit und kann Krankheiten vorbeugen bzw. diese lindern.

Ein positiver Nebeneffekt beim IF ist, dass dabei noch ein paar Pfunde purzeln können, ohne den Jo-Jo-Effekt fürchten zu müssen. Studien zeigen, dass unser Körper in der Fastenphase die angesammelten Fettdepots (meist an Bauch, Oberschenkeln und Po) gezielt abbauen kann. Zudem passt sich Intervallfasten Ihrem Alltag an, nicht umgekehrt. Mittels der verschiedenen Methoden, können Sie die Variante wählen, die individuell zu Ihnen passt.

Wie Studien zeigen, beugt Intervallfasten Krankheiten wie Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und bestimmten Tumoren vor. Unser Körper “repariert” sich während des Fastens quasi selbst – unsere Selbstheilungskräfte werden aktiviert, unser Immunsystem gestärkt (s. a. Autophagie). Der Zucker- und Fettstoffwechsel verbessert sich, es werden entzündungshemmende Stoffe ausgeschüttet und somit eine gesunde Alternative zu Medikamenten gegen viele Zivilisationskrankheiten geschaffen!

Intermittierendes Fasten ist für unseren Organismus praktisch ein Anti-Aging-Programm. Neben vielen anderen positiven Auswirkungen auf unsere Gesundheit, greift Intervallfasten gezielt das gefähr-liche Bauchfett an und baut es ab. Das viszerale Fett kann sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken, denn es produziert unter anderem eigenständig Hormone und Entzündungsstoffe. Während der Fastenphase aktiviert der Körper seine Selbstheilungskräfte (s. a. Autophagie). Dieser Vorgang regt unter anderem das Wachstum neuer, funktionierender Zellen an.

Fun-Fact: Tiere in der freien Natur hören auf zu fressen, wenn sie krank werden. Sie konzentrieren sich instinktiv aufs Ausruhen. Dadurch geben sie ihrem Organismus Zeit, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Stress im inneren System abzubauen. Der Körper kann sich ganz darauf konzentrieren, Infektionen zu bekämpfen. Der Mensch ist die einzige Spezies, die auch dann noch isst, wenn sie krank ist, anstatt alle Energie auf die inneren Selbstheilungskräfte zu konzentrieren.

Häufig wird Kurzzeitfasten als die „neue“ Diät beschrieben, mit der sich einfach ein paar Pfunde verlieren lassen, ohne den gefürchteten Jo-Jo-Effekt in Kauf nehmen zu müssen. Doch Intervallfasten ist weitaus mehr als nur eine Diät – IF ist vielmehr ein gesundheitsorientiertes Ernährungskonzept, welches dauerhaft bzw. für immer Einzug in deutsche Küchen als auch unsere Ernährungsgewohnheiten finden sollte!

Der menschliche Stoffwechsel ist seit Urzeiten auf Fastenphasen eingestellt und bringt dem modernen Menschen noch heute allerlei gesundheitliche Vorteile. Durch den Nahrungsverzicht kommt es zu biochemischen Veränderungen in unserem Organismus. Während des Fastens erhält unser Körper die notwendige Zeit, sich quasi selbst zu “reparieren”. Dass wir während des Intervallfastens abnehmen, ist ein positiver Nebeneffekt, der von vielen Intervallfastenden erwünscht ist.

Ja, auf jeden Fall. Wie bereits erwähnt, ist die Gewichtsreduktion während des Fastens ein positiver Nebeneffekt. Auch wenn Intervallfasten derzeit als “DIE” Diät einen Hype erlebt, ist es vielmehr ein gesundheitsorientieres Ernährungskonzept und eine bewusste Entscheidung, sich die so wichtigen Essenpausen zu gönnen. Das wirkt sich nicht nur wohltuend auf das eigene Essverhalten aus. Durch die Fastenphasen werden die Geschmacksknospen sensibilisiert. Die verschiedenen Aromen und Geschmäcker beim Essen können intensiver wahrgenommen werden.

Zudem fördert Intervallfasten Konzentration und Fokus. Die kognitiven Fähigkeiten verbessern sich, und der Mittagsmüdigkeit kann man getrost ade sagen. Fasten kann die Gehirnfunktion verbessern, da es die Produktion des sogenannten brain-derived neurotropic factor (BDNF) Proteins erhöht. Dieses aktiviert die Hirnstammzellen, um sie in neue Nervenzellen umzuwandeln. BDNF löst viele andere chem. Prozesse aus, die die Gesundheit der Nervenzellen fördern. Außerdem schützt BDNF die Gehirnzellen vor Veränderungen, die mit Alzheimer und Parkinson einhergehen können.

Die positiven gesundheitlichen Effekte sind fast schon unglaublich. Daneben gibt es auch noch die spirituelle Seite des Fastens. In allen großen Weltreligionen findet man eine Kultur des Fastens. Denn nicht nur der Körper, auch der Geist soll gereinigt werden, um sich auf das Wesentliche – den Glauben – zu konzentrieren. Deshalb ist Fasten in vielen Glaubensrichtungen ein wiederkehrendes Ritual. Die wertvolle Achtsamkeit wird gefördert, die innere Stimme wieder hörbar. 

Über die positiven Effekte – ob gesundheitlich, beim Abnehmen oder spirituell – haben wir bereits eine Menge gesagt. Und doch tauchen immer wieder weitere positive Wirkungen auf. So haben Studien gezeigt, dass der Mensch Kohlenhydrate – also Zucker – besser verträgt, wenn er fastet. Insulin- und Blutzuckerspiegel werden dadurch stabil gehalten. Fastenphasen mit guten, ausgewogenen Mahlzeiten in der Essensphase kombiniert, vermeiden schnelle Hochs und Tiefs des Blutzuckerspiegels. Der Körper wird in Balance gebracht. Das schützt nicht zuletzt vor Krankheiten wie z. B. Diabetes Typ II.

Dadurch, dass wir nicht ständig und jederzeit essen, muss unser Körper nicht permanent im Verdauungs-Modus arbeiten. Intervallfasten gönnt dem Verdauungssystem also die wohlverdiente Ruhepause. Intermittierendes Fasten regt den Stoffwechsel dazu an, Kalorien effizienter zu verbrennen. Es kann die Verdauung regulieren und eine gesunde Darmfunktion fördern.

Periodisches Fasten kann sogar lebensverlängernd sein. Als Grund dafür nennen Forscher die Autophagie. Der Vorgang startet in der Fastenphase, nachdem unser Organismus die Verdauung beendet hat. Alte sowie nicht mehr einwandfrei arbeitende Zellen werden abgebaut. Nun ist Platz für neue, funktionierende. Autophagie ist praktisch ein Anti-Aging-Programm, das sich positiv auf die Lebenserwartung auswirken kann. Übrigens: Für seine Forschungen zur Autophagie erhielt der Zellbiologe Yoshinori Ohsumi 2016 den Nobelpreis.

Jeder gesunde Erwachsene kann fasten und die positiven Effekte für seine Gesundheit genießen. Ist der BMI zu niedrig oder zu hoch, ist auf jeden Fall vor Beginn des Intervallfastens ein Gespräch mit dem Arzt sinnvoll. Im Internet finden Sie viele BMI Rechner. Sie geben nur Größe, Gewicht, Alter und Geschlecht ein und schon spuckt er den BMI aus.

Bei vielen Diäten stehen feste Lebensmittel bzw. Gerichte auf dem Plan. Häufig sind diese für Vegetarier und Veganer nicht geeignet. Beim IF sieht es ganz anders aus. Denn beim intermittierenden Fasten kommt es nicht so sehr darauf an, was Sie essen, sondern wann. Das lässt Ihnen die Freiheit, während der Essensphasen wie gewohnt, Ihre vegetarischen bzw. veganen Gerichte zuzubereiten und zu genießen.

Menschen, die an einer Essstörung leiden, sollten auf IF verzichten. Untergewichtige, stark Übergewichtige, Kinder und Jugendliche sowie schwangere oder stillende Frauen sollten nicht fasten, weil ihr Körper besondere Ansprüche stellt.

Chronisch Kranke klären am besten vorher mit ihrem Arzt oder Heilpraktiker ab, ob IF für sie geeignet ist. Es gibt durchaus chronische Erkrankungen, die durch Intervallfasten zumindest gelindert werdenkönnen (z.B. Rheuma, Diabetes-Typ 2). Weil diese Krankheiten in der Regel mit einemregelmäßigem Medikamentenkonsum einhergehen, ist ein Arztbesuch vor demFastenstart auf jeden Fall anzuraten.

Wenn Sie zu der Personengruppe “gesundeErwachsene” gehören, können Sie ohne Bedenken mit IF durchstarten. IF ist eingesunder Ernährungsstil, der viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Insofern ist ein Arztgespräch nicht zwingend. notwendig. Sind Sie jedoch unsicher, ob IF für Sie das richtige Ernährungskonzept ist, kann Ihr Arzt oder Heilpraktiker eventuelle Bedenken sicherlich ausräumen.

Über die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse wird nicht nur bei Frauen der Eisprung, sondern bei Männern auch die Spermienproduktion gesteuert. Jetzt noch weiter in Details einzusteigen, würde zu weit führen. Nur soviel noch dazu: Bei Männern läuft diese Reaktion konstanter ab. Bei Frauen geschieht dies nur zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt innerhalb ihres Zyklus.

Deshalb gerät der Hormonhaushalt bei Frauen bereits bei kleineren Veränderungen durcheinander. Sie reagieren empfindlicher auf Intervallfasten als Männer, weil längere Fastenzeiten ihren Hormonhaushalt durcheinander bringen können.

Jetzt könnte man auf die Idee kommen, dass Intervallfasten nicht für Frauen geeignet ist. Sollten sie deshalb besser darauf verzichten? Glücklicherweise ist dem nicht so. Intervallfasten – richtig durchgeführt – kann den Hormonhaushalt sogar verbessern

Die Schwangerschaft ist die Phase, in der im eigenen Körper ein neues Leben entsteht. Das allein bringt bereits eine Menge Veränderungen für die werdende Mutter mit sich. Zum einen stellt sich der Hormonhaushalt um, zum anderen stellt der neue Erdenbürger Forderungen. Die Natur hat dafür einige Vorkehrungen getroffen.

Das bedeutet, dass Frauen während der Schwangerschaft zunehmen. Experten halten eine Gewichtszunahme von bis zu 10 kg im Rahmen. Die Schwangerschaft ist ein sehr komplexer natürlicher Vorgang, aber belastet den Organismus. Deshalb sollten Sie während der Schwangerschaft auf Intervallfasten und auf Diäten grundsätzlich verzichten, ebenso wie auf Rauchen und auf Alkohol. Zu Ihrem und dem Wohl des ungeborenen Kindes

Ist das Kind auf der Welt, beginnt in der Regel die Zeit des Stillens. Auch in dieser Phase sollten Sie weder intermittierend fasten noch eine Diät durchführen. Denn Sie müssen bedenken, dass beim Fettstoffwechsel Giftstoffe im Körper gelöst und abtransportiert werden, die ggf. mit der Muttermilch an das Kind weitergegeben werden können.

Die Frage kann mit einem ganz klaren “Ja” beantwortet werden. Sie dürfen nicht nur, Sie sollten es tun! Intervallfasten ist ein einfacher und gesunder Weg, um in der Menopause abzunehmen und das Wunschgewicht zu halten. Intermittierendes Fasten macht energiegeladener, schlanker – und glücklich. Wie Sie bereits erfahren haben, gibt es die unterschiedlichsten Formen des Intervallfastens. In den Wechseljahren ist es sehr wichtig, die richtige Methode für sich zu finden.

Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein guter und anerkannter Richtwert, um das eigene Gewicht richtig einzuordnen, z. B. in Unter-, Normal- oder Übergewicht. In der Formel wird das Körpergewicht in Kilogramm mit der Körpergröße in Metern zum Quadrat ins Verhältnis gesetzt:

BMI = Körpergewicht in kg
______________

(Körpergröße in m)2

Im Internet gibt es vielfältige BMI-Rechner. Sie geben nur Alter, Geschlecht, Gewicht und Größe ein und schon spuckt er Ihren BMI aus.

Beim periodischen Fasten wechseln sich Zeiten der Nahrungsaufnahme und des -verzichts ab. Die vielfältigen Methoden unterscheiden sich in Bezug auf Dauer der Fastenintervalle. Bei den bekanntesten Formen des intermittierenden Fastens wird täglich für einige Stunden bewusst auf Nahrung verzichtet. Während der restlichen Zeit – den Essensphasen – kann wie gewohnt gegessen werden. Wie lange die täglichen Essens- und Fastenphasen andauern und zu welcher Tageszeit diese stattfinden, ist von der entsprechenden Methode abhängig. Allen Varianten gemeinsam ist, dass sie täglich und lebenslang durchgeführt werden können. Intervallfasten passt sich Ihrem Leben an, nicht umgekehrt. Es ist ein sehr flexibles Ernährungskonzept, das neben dem positiven Abnehmeffekt unglaubliche Vorteile für Ihre Gesundheit bringt.

Mittlerweile gibt es vielfältige IF-Methoden. Wir stellen Ihnen hier die gängigsten vor. Auf die Warrior (Kämpfer)-Varianten verzichten wir, da diese für IF-Beginner nicht geeignet und zum Teil sehr extrem sind.

Die 16:8 IF-Methode gehört zu den bekanntesten und beliebtesten. Täglich werden 16 Stunden gefastet, in den restlichen 8 Stunden (Essensphase) darf wie gewohnt gegessen werden. Der Nachtschlaf wird der Fastenphase hinzugerechnet. Für die meisten Menschen lässt sich diese Variante gut umsetzen, deshalb hat sich die 16:8-Variante als klassische Form des Intervallfastens etabliert

Zu den Klassikern des Intervallfastens zählen ebenso Morgenfasten und Dinner Cancelling. Das nächtliche Fastenfenster kann durch den Verzicht auf das Frühstück bzw. Abendessen vergrößert werden.

An zwei Tagen pro Woche wird komplett gefastet (Männer 600 Kalorien, Frauen 500 Kalorien). Bei Einsteigern sollten diese Tage nicht unmittelbar aufeinander folgen. An den restlichen fünf “Essenstagen” kann wie gewohnt gegessen werden

Mini-Fasten-Kuren gehören nicht direkt zum Intervallfasten. Hierbei wird zwischen 36 bis 72 Stunden auf Nahrung verzichtet und nur kalorienfreie Getränke zu sich genommen. Diese Kuren können ohne Vorund Nachbereitung durchgeführt werden. Wird länger als drei volle Tage gefastet, geht das Verdauungssystem auf “Ruhezustand”. Regelmäßige Einläufe sowie eine Schonkost nach der Kur sind dann empfehlenswert, um den Darm wieder in Schwung zu bringen.

Es gibt viele Varianten, intermittierendes Fasten in den persönlichen Alltag zu integrieren. IF ist unglaublich flexibel. Sie können die Variante des periodischen Fastens nutzen, die Ihren Vorlieben und konstitutionellen Voraussetzungen am stärksten entgegenkommt.

Sind Sie unsicher, suchen Sie sich zum Start die IF-Form heraus, die Sie besonders anspricht. Probieren Sie diese ein paar Wochen aus. Beobachten Sie dabei, wie sich die Fastenphase auf Ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden auswirkt. Testen und vergleichen Sie die anderen Varianten. So finden Sie schnell heraus, welche IF-Methode am besten für Sie funktioniert.

Einsteiger starten am besten mit einer kürzeren Fastenzeit (IF 16/8, IF 10/14), damit ihr Körper sanft an das Fasten gewöhnt wird. In der Regel beträgt die Eingewöhnungszeit zwei bis drei Wochen.

Intervallfasten bedeutet, dass die Nahrungsaufnahme innerhalb eines bestimmten festgelegten Zeitraums aufgenommen wird. Bei der IF-16/8 Methode z.B. isst man seine Mahlzeiten innerhalb von 8 Stunden und fastet anschließend 16 Stunden am Stück. Zu welcher Uhrzeit das Fasten beginnt oder gebrochen wird, ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist, die Fastenphase konsequent einzuhalten.

Prinzipiell ist es möglich, jederzeit zwischen den einzelnen IF-Methoden zu wechseln. Allerdings ist es nicht sinnvoll, die Essens- und Fastenzeiten täglich zu variieren. Denn unser Körper profitiert von einer längeren Konstanz. Gerade IF-Beginner könnten Schwierigkeiten haben, auf Anhieb die richtige IF-Methode für sich zu erkennen. Deshalb ist das Ausprobieren der verschiedenen Varianten eine adäquate Alternative.

Unser Körper ist keine Maschine. Geben Sie ihm genügend Zeit, die Umstellung anzunehmen. Bleiben Sie mindestens 14 Tage bei einer gewählten IF-Methode, um sich an das neue Ernährungskonzept zu gewöhnen. Es sei denn, Sie fühlen sich dabei körperlich und auch seelisch nicht wohl. Lassen Sie es ruhig angehen und machen sich keinen Stress.

Intervallfasten ist mehr als nur eine Diät. Es ist ein Konzept mit vielfältigen gesundheitlichen Vorteilen und dem positiven Nebeneffekt der Gewichtsreduktion. Insofern kann IF ein Leben lang betrieben werden. Natürlich können Sie nach Erreichen Ihres Wunschgewichts auch zu alten Ernährungsgewohnheiten zurückkehren. Doch mit der neu gewonnenen Einstellung werden Sie IF nicht mehr missen wollen.

Intervallfasten, auch intermittierendes Fasten, periodisches Fasten oder Kurzzeitfasten genannt, ist eine gesunde Ernährungsweise, bei der in einem bestimmten zeitlichen Rhythmus zwischen Fasten- und Essensphasen gewechselt wird. Es ist (k)eine Diät, sondern viel mehr.

Wie bei Vegetariern, Veganern oder Flexitariern, liegt dem Ernährungsstil bei Intervallfastenden eine persönliche Überzeugung zugrunde.

Diese kann ganz einfach eine gesunde Lebensweise sein, mit der man auch ein paar Pfunde verlieren kann. Anders als bei ungesunden Crash-Diäten geht es nicht darum, was man isst, sondern zunächst WANN man ist und WANN auf jegliche Nahrung verzichtet wird. Es geht nicht um lästiges Kalorienzählen und komplizierte oder einseitige Rezepte. Sie essen (fast) wie gewohnt weiter, halten sich jedoch an Essens- und Fastenphasen. IF hat viele unglaublich positive Effekte auf die Gesundheit und kann Krankheiten vorbeugen bzw. diese lindern.

Ein positiver Nebeneffekt beim IF ist, dass dabei noch ein paar Pfunde purzeln können, ohne den Jo-Jo-Effekt fürchten zu müssen. Studien zeigen, dass unser Körper in der Fastenphase die angesammelten Fettdepots (meist an Bauch, Oberschenkeln und Po) gezielt abbauen kann. Zudem passt sich Intervallfasten Ihrem Alltag an, nicht umgekehrt. Mittels der verschiedenen Methoden, können Sie die Variante wählen, die individuell zu Ihnen passt.

Wie Studien zeigen, beugt Intervallfasten Krankheiten wie Diabetes, Herzkreislauferkrankungen und bestimmten Tumoren vor. Unser Körper “repariert” sich während des Fastens quasi selbst – unsere Selbstheilungskräfte werden aktiviert, unser Immunsystem gestärkt (s. a. Autophagie). Der Zucker- und Fettstoffwechsel verbessert sich, es werden entzündungshemmende Stoffe ausgeschüttet und somit eine gesunde Alternative zu Medikamenten gegen viele Zivilisationskrankheiten geschaffen!

Intermittierendes Fasten ist für unseren Organismus praktisch ein Anti-Aging-Programm. Neben vielen anderen positiven Auswirkungen auf unsere Gesundheit, greift Intervallfasten gezielt das gefähr-liche Bauchfett an und baut es ab. Das viszerale Fett kann sich negativ auf unsere Gesundheit auswirken, denn es produziert unter anderem eigenständig Hormone und Entzündungsstoffe. Während der Fastenphase aktiviert der Körper seine Selbstheilungskräfte (s. a. Autophagie). Dieser Vorgang regt unter anderem das Wachstum neuer, funktionierender Zellen an.

Fun-Fact: Tiere in der freien Natur hören auf zu fressen, wenn sie krank werden. Sie konzentrieren sich instinktiv aufs Ausruhen. Dadurch geben sie ihrem Organismus Zeit, die Selbstheilungskräfte zu aktivieren und Stress im inneren System abzubauen. Der Körper kann sich ganz darauf konzentrieren, Infektionen zu bekämpfen. Der Mensch ist die einzige Spezies, die auch dann noch isst, wenn sie krank ist, anstatt alle Energie auf die inneren Selbstheilungskräfte zu konzentrieren.

Häufig wird Kurzzeitfasten als die „neue“ Diät beschrieben, mit der sich einfach ein paar Pfunde verlieren lassen, ohne den gefürchteten Jo-Jo-Effekt in Kauf nehmen zu müssen. Doch Intervallfasten ist weitaus mehr als nur eine Diät – IF ist vielmehr ein gesundheitsorientiertes Ernährungskonzept, welches dauerhaft bzw. für immer Einzug in deutsche Küchen als auch unsere Ernährungsgewohnheiten finden sollte!

Der menschliche Stoffwechsel ist seit Urzeiten auf Fastenphasen eingestellt und bringt dem modernen Menschen noch heute allerlei gesundheitliche Vorteile. Durch den Nahrungsverzicht kommt es zu biochemischen Veränderungen in unserem Organismus. Während des Fastens erhält unser Körper die notwendige Zeit, sich quasi selbst zu “reparieren”. Dass wir während des Intervallfastens abnehmen, ist ein positiver Nebeneffekt, der von vielen Intervallfastenden erwünscht ist.

Ja, auf jeden Fall. Wie bereits erwähnt, ist die Gewichtsreduktion während des Fastens ein positiver Nebeneffekt. Auch wenn Intervallfasten derzeit als “DIE” Diät einen Hype erlebt, ist es vielmehr ein gesundheitsorientieres Ernährungskonzept und eine bewusste Entscheidung, sich die so wichtigen Essenpausen zu gönnen. Das wirkt sich nicht nur wohltuend auf das eigene Essverhalten aus. Durch die Fastenphasen werden die Geschmacksknospen sensibilisiert. Die verschiedenen Aromen und Geschmäcker beim Essen können intensiver wahrgenommen werden.

Zudem fördert Intervallfasten Konzentration und Fokus. Die kognitiven Fähigkeiten verbessern sich, und der Mittagsmüdigkeit kann man getrost ade sagen. Fasten kann die Gehirnfunktion verbessern, da es die Produktion des sogenannten brain-derived neurotropic factor (BDNF) Proteins erhöht. Dieses aktiviert die Hirnstammzellen, um sie in neue Nervenzellen umzuwandeln. BDNF löst viele andere chem. Prozesse aus, die die Gesundheit der Nervenzellen fördern. Außerdem schützt BDNF die Gehirnzellen vor Veränderungen, die mit Alzheimer und Parkinson einhergehen können.

Die positiven gesundheitlichen Effekte sind fast schon unglaublich. Daneben gibt es auch noch die spirituelle Seite des Fastens. In allen großen Weltreligionen findet man eine Kultur des Fastens. Denn nicht nur der Körper, auch der Geist soll gereinigt werden, um sich auf das Wesentliche – den Glauben – zu konzentrieren. Deshalb ist Fasten in vielen Glaubensrichtungen ein wiederkehrendes Ritual. Die wertvolle Achtsamkeit wird gefördert, die innere Stimme wieder hörbar. 

Über die positiven Effekte – ob gesundheitlich, beim Abnehmen oder spirituell – haben wir bereits eine Menge gesagt. Und doch tauchen immer wieder weitere positive Wirkungen auf. So haben Studien gezeigt, dass der Mensch Kohlenhydrate – also Zucker – besser verträgt, wenn er fastet. Insulin- und Blutzuckerspiegel werden dadurch stabil gehalten. Fastenphasen mit guten, ausgewogenen Mahlzeiten in der Essensphase kombiniert, vermeiden schnelle Hochs und Tiefs des Blutzuckerspiegels. Der Körper wird in Balance gebracht. Das schützt nicht zuletzt vor Krankheiten wie z. B. Diabetes Typ II.

Dadurch, dass wir nicht ständig und jederzeit essen, muss unser Körper nicht permanent im Verdauungs-Modus arbeiten. Intervallfasten gönnt dem Verdauungssystem also die wohlverdiente Ruhepause. Intermittierendes Fasten regt den Stoffwechsel dazu an, Kalorien effizienter zu verbrennen. Es kann die Verdauung regulieren und eine gesunde Darmfunktion fördern.

Periodisches Fasten kann sogar lebensverlängernd sein. Als Grund dafür nennen Forscher die Autophagie. Der Vorgang startet in der Fastenphase, nachdem unser Organismus die Verdauung beendet hat. Alte sowie nicht mehr einwandfrei arbeitende Zellen werden abgebaut. Nun ist Platz für neue, funktionierende. Autophagie ist praktisch ein Anti-Aging-Programm, das sich positiv auf die Lebenserwartung auswirken kann. Übrigens: Für seine Forschungen zur Autophagie erhielt der Zellbiologe Yoshinori Ohsumi 2016 den Nobelpreis.

Jeder gesunde Erwachsene kann fasten und die positiven Effekte für seine Gesundheit genießen. Ist der BMI zu niedrig oder zu hoch, ist auf jeden Fall vor Beginn des Intervallfastens ein Gespräch mit dem Arzt sinnvoll. Im Internet finden Sie viele BMI Rechner. Sie geben nur Größe, Gewicht, Alter und Geschlecht ein und schon spuckt er den BMI aus.

Bei vielen Diäten stehen feste Lebensmittel bzw. Gerichte auf dem Plan. Häufig sind diese für Vegetarier und Veganer nicht geeignet. Beim IF sieht es ganz anders aus. Denn beim intermittierenden Fasten kommt es nicht so sehr darauf an, was Sie essen, sondern wann. Das lässt Ihnen die Freiheit, während der Essensphasen wie gewohnt, Ihre vegetarischen bzw. veganen Gerichte zuzubereiten und zu genießen.

Menschen, die an einer Essstörung leiden, sollten auf IF verzichten. Untergewichtige, stark Übergewichtige, Kinder und Jugendliche sowie schwangere oder stillende Frauen sollten nicht fasten, weil ihr Körper besondere Ansprüche stellt.

Chronisch Kranke klären am besten vorher mit ihrem Arzt oder Heilpraktiker ab, ob IF für sie geeignet ist. Es gibt durchaus chronische Erkrankungen, die durch Intervallfasten zumindest gelindert werdenkönnen (z.B. Rheuma, Diabetes-Typ 2). Weil diese Krankheiten in der Regel mit einemregelmäßigem Medikamentenkonsum einhergehen, ist ein Arztbesuch vor demFastenstart auf jeden Fall anzuraten.

Wenn Sie zu der Personengruppe “gesundeErwachsene” gehören, können Sie ohne Bedenken mit IF durchstarten. IF ist eingesunder Ernährungsstil, der viele positive Auswirkungen auf die Gesundheit hat. Insofern ist ein Arztgespräch nicht zwingend. notwendig. Sind Sie jedoch unsicher, ob IF für Sie das richtige Ernährungskonzept ist, kann Ihr Arzt oder Heilpraktiker eventuelle Bedenken sicherlich ausräumen.

Über die sogenannte Hypothalamus-Hypophysen-Gonaden-Achse wird nicht nur bei Frauen der Eisprung, sondern bei Männern auch die Spermienproduktion gesteuert. Jetzt noch weiter in Details einzusteigen, würde zu weit führen. Nur soviel noch dazu: Bei Männern läuft diese Reaktion konstanter ab. Bei Frauen geschieht dies nur zu einem ganz bestimmten Zeitpunkt innerhalb ihres Zyklus.

Deshalb gerät der Hormonhaushalt bei Frauen bereits bei kleineren Veränderungen durcheinander. Sie reagieren empfindlicher auf Intervallfasten als Männer, weil längere Fastenzeiten ihren Hormonhaushalt durcheinander bringen können.

Jetzt könnte man auf die Idee kommen, dass Intervallfasten nicht für Frauen geeignet ist. Sollten sie deshalb besser darauf verzichten? Glücklicherweise ist dem nicht so. Intervallfasten – richtig durchgeführt – kann den Hormonhaushalt sogar verbessern

Die Schwangerschaft ist die Phase, in der im eigenen Körper ein neues Leben entsteht. Das allein bringt bereits eine Menge Veränderungen für die werdende Mutter mit sich. Zum einen stellt sich der Hormonhaushalt um, zum anderen stellt der neue Erdenbürger Forderungen. Die Natur hat dafür einige Vorkehrungen getroffen.

Das bedeutet, dass Frauen während der Schwangerschaft zunehmen. Experten halten eine Gewichtszunahme von bis zu 10 kg im Rahmen. Die Schwangerschaft ist ein sehr komplexer natürlicher Vorgang, aber belastet den Organismus. Deshalb sollten Sie während der Schwangerschaft auf Intervallfasten und auf Diäten grundsätzlich verzichten, ebenso wie auf Rauchen und auf Alkohol. Zu Ihrem und dem Wohl des ungeborenen Kindes

Ist das Kind auf der Welt, beginnt in der Regel die Zeit des Stillens. Auch in dieser Phase sollten Sie weder intermittierend fasten noch eine Diät durchführen. Denn Sie müssen bedenken, dass beim Fettstoffwechsel Giftstoffe im Körper gelöst und abtransportiert werden, die ggf. mit der Muttermilch an das Kind weitergegeben werden können.

Die Frage kann mit einem ganz klaren “Ja” beantwortet werden. Sie dürfen nicht nur, Sie sollten es tun! Intervallfasten ist ein einfacher und gesunder Weg, um in der Menopause abzunehmen und das Wunschgewicht zu halten. Intermittierendes Fasten macht energiegeladener, schlanker – und glücklich. Wie Sie bereits erfahren haben, gibt es die unterschiedlichsten Formen des Intervallfastens. In den Wechseljahren ist es sehr wichtig, die richtige Methode für sich zu finden.

Der Body-Mass-Index (BMI) ist ein guter und anerkannter Richtwert, um das eigene Gewicht richtig einzuordnen, z. B. in Unter-, Normal- oder Übergewicht. In der Formel wird das Körpergewicht in Kilogramm mit der Körpergröße in Metern zum Quadrat ins Verhältnis gesetzt:

BMI = Körpergewicht in kg
______________

(Körpergröße in m)2

Im Internet gibt es vielfältige BMI-Rechner. Sie geben nur Alter, Geschlecht, Gewicht und Größe ein und schon spuckt er Ihren BMI aus.

Beim periodischen Fasten wechseln sich Zeiten der Nahrungsaufnahme und des -verzichts ab. Die vielfältigen Methoden unterscheiden sich in Bezug auf Dauer der Fastenintervalle. Bei den bekanntesten Formen des intermittierenden Fastens wird täglich für einige Stunden bewusst auf Nahrung verzichtet. Während der restlichen Zeit – den Essensphasen – kann wie gewohnt gegessen werden. Wie lange die täglichen Essens- und Fastenphasen andauern und zu welcher Tageszeit diese stattfinden, ist von der entsprechenden Methode abhängig. Allen Varianten gemeinsam ist, dass sie täglich und lebenslang durchgeführt werden können. Intervallfasten passt sich Ihrem Leben an, nicht umgekehrt. Es ist ein sehr flexibles Ernährungskonzept, das neben dem positiven Abnehmeffekt unglaubliche Vorteile für Ihre Gesundheit bringt.

Mittlerweile gibt es vielfältige IF-Methoden. Wir stellen Ihnen hier die gängigsten vor. Auf die Warrior (Kämpfer)-Varianten verzichten wir, da diese für IF-Beginner nicht geeignet und zum Teil sehr extrem sind.

Die 16:8 IF-Methode gehört zu den bekanntesten und beliebtesten. Täglich werden 16 Stunden gefastet, in den restlichen 8 Stunden (Essensphase) darf wie gewohnt gegessen werden. Der Nachtschlaf wird der Fastenphase hinzugerechnet. Für die meisten Menschen lässt sich diese Variante gut umsetzen, deshalb hat sich die 16:8-Variante als klassische Form des Intervallfastens etabliert

Zu den Klassikern des Intervallfastens zählen ebenso Morgenfasten und Dinner Cancelling. Das nächtliche Fastenfenster kann durch den Verzicht auf das Frühstück bzw. Abendessen vergrößert werden.

An zwei Tagen pro Woche wird komplett gefastet (Männer 600 Kalorien, Frauen 500 Kalorien). Bei Einsteigern sollten diese Tage nicht unmittelbar aufeinander folgen. An den restlichen fünf “Essenstagen” kann wie gewohnt gegessen werden

Mini-Fasten-Kuren gehören nicht direkt zum Intervallfasten. Hierbei wird zwischen 36 bis 72 Stunden auf Nahrung verzichtet und nur kalorienfreie Getränke zu sich genommen. Diese Kuren können ohne Vorund Nachbereitung durchgeführt werden. Wird länger als drei volle Tage gefastet, geht das Verdauungssystem auf “Ruhezustand”. Regelmäßige Einläufe sowie eine Schonkost nach der Kur sind dann empfehlenswert, um den Darm wieder in Schwung zu bringen.

Es gibt viele Varianten, intermittierendes Fasten in den persönlichen Alltag zu integrieren. IF ist unglaublich flexibel. Sie können die Variante des periodischen Fastens nutzen, die Ihren Vorlieben und konstitutionellen Voraussetzungen am stärksten entgegenkommt.

Sind Sie unsicher, suchen Sie sich zum Start die IF-Form heraus, die Sie besonders anspricht. Probieren Sie diese ein paar Wochen aus. Beobachten Sie dabei, wie sich die Fastenphase auf Ihr körperliches und geistiges Wohlbefinden auswirkt. Testen und vergleichen Sie die anderen Varianten. So finden Sie schnell heraus, welche IF-Methode am besten für Sie funktioniert.

Einsteiger starten am besten mit einer kürzeren Fastenzeit (IF 16/8, IF 10/14), damit ihr Körper sanft an das Fasten gewöhnt wird. In der Regel beträgt die Eingewöhnungszeit zwei bis drei Wochen.

Intervallfasten bedeutet, dass die Nahrungsaufnahme innerhalb eines bestimmten festgelegten Zeitraums aufgenommen wird. Bei der IF-16/8 Methode z.B. isst man seine Mahlzeiten innerhalb von 8 Stunden und fastet anschließend 16 Stunden am Stück. Zu welcher Uhrzeit das Fasten beginnt oder gebrochen wird, ist jedem selbst überlassen. Wichtig ist, die Fastenphase konsequent einzuhalten.

Prinzipiell ist es möglich, jederzeit zwischen den einzelnen IF-Methoden zu wechseln. Allerdings ist es nicht sinnvoll, die Essens- und Fastenzeiten täglich zu variieren. Denn unser Körper profitiert von einer längeren Konstanz. Gerade IF-Beginner könnten Schwierigkeiten haben, auf Anhieb die richtige IF-Methode für sich zu erkennen. Deshalb ist das Ausprobieren der verschiedenen Varianten eine adäquate Alternative.

Unser Körper ist keine Maschine. Geben Sie ihm genügend Zeit, die Umstellung anzunehmen. Bleiben Sie mindestens 14 Tage bei einer gewählten IF-Methode, um sich an das neue Ernährungskonzept zu gewöhnen. Es sei denn, Sie fühlen sich dabei körperlich und auch seelisch nicht wohl. Lassen Sie es ruhig angehen und machen sich keinen Stress.

Intervallfasten ist mehr als nur eine Diät. Es ist ein Konzept mit vielfältigen gesundheitlichen Vorteilen und dem positiven Nebeneffekt der Gewichtsreduktion. Insofern kann IF ein Leben lang betrieben werden. Natürlich können Sie nach Erreichen Ihres Wunschgewichts auch zu alten Ernährungsgewohnheiten zurückkehren. Doch mit der neu gewonnenen Einstellung werden Sie IF nicht mehr missen wollen.